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Die Kunst des edlen Wildbrets
12. bis 18. Oktober 2026
Seit mehr als einem Jahrhundert wacht die rote Fassade des Chambard über Kaysersberg, zwischen den Weinbergen und den Vogesenhöhen. Diese Landschaft durchstreift Chef Olivier Nasti seit fünfzehn Jahren, das Gewehr über der Schulter, und bringt von dort die edelsten Stücke mit. Das Jagdfestival eröffnet mit diesem hauseigenen Wildbret, serviert sowohl in La Table als auch in La Winstub, an der Seite von Bruno Doucet und Hugo Souchet.
„Oreiller de la Belle Aurore"Abend
Montag, 12. und Dienstag, 13. Oktober
Die Oreiller de la Belle Aurore entstand im 19. Jahrhundert und trägt den Namen von Claudine-Aurore Récamier, der Mutter des Gastronomen Brillat-Savarin. Unter ihrer goldenen Kruste vereinen sich Fleisch, Wildbret, Foie gras und Trüffel: ein Meisterwerk der Feinschmeckerkunst, das Tage der Zubereitung erfordert und zu den Höhepunkten des französischen Repertoires zählt.
Zwei Abende lang würdigt La Winstub mit seinem Holzwerk, den eng gestellten Tischen und der Seele eines elsässischen Gasthauses dieses Gericht mit Bruno Doucet, Küchenchef und Inhaber von La Régalade in Paris, einem Bewahrer ehrlicher, dem Terroir zutiefst verbundener Küche.

„Wildschwein am Spieß"-Abend
Mittwoch, 14. und Donnerstag, 15. Oktober
Vor dem Herd gab es das Feuer und das Wildschwein, das über der Glut drehte das älteste Festmahl der Menschheit.
Chef Olivier Nasti und seine Brigade knüpfen an diese ursprüngliche Geste an: ein Tier, stundenlang gebraten, die Haut von der Flamme lackiert, serviert mit Roigebrageldi, jenen Marcaire-Kartoffeln, die man in den Bauernhöfen der Vogesen seit jeher zubereitet. Ein schlichter, großzügiger Abend, ganz im Sinne des Elsass, für das das Haus steht.

„Die Kunst des edlen Wildbrets"-Abend
Mittwoch, 14. Oktober
La Table d'Olivier Nasti eröffnet das Festival mit Chef Hugo Souchet als Gast. Ausgebildet in Les Prés d'Eugénie, dem mit drei Sternen ausgezeichneten Haus von Michel Guérard, entwickelte er dort eine präzise, zurückhaltende Feinschmeckerkunst als direkter Erbe der großen französischen Tradition.
Hier findet sie einen natürlichen Widerhall: Im schlichten, holzgetäfelten Speisesaal des Hauses entsteht die Küche von Olivier Nasti, Meilleur Ouvrier de France, aus denselben Ansprüchen und den Kontrasten des Elsass. Ein Dialog im Rhythmus der Jahreszeit, zwischen Weinberg und Wald.








